[Rezension] Flirting with Disaster


Autor: Annie Kelly 
Verlag: Rowohlt
Seitenanzahl: 288
Erscheinungsdatum: 21. Oktober 2016
ISBN: 9783499272636

"Hyacinth Hendricks, du bist das beste, was mir je passiert ist."

Das Cover ist nun wirklich nicht spektakulär, aber der Titel umso mehr. Er hat mich wirklich sofort angesprochen und ich wusste innerhalb weniger Sekunden, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. 

Ich bin, dank des doch sehr lockeren und flüssigen Schreibstils einfach nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin baut die Spannung geschickt auf und es wurde zu keiner Zeit langatmig.

Damit hat Hyacinth nun wirklich nicht gerechnet: Als sie ihren Job als Lehrerin antritt, sitzt in ihrer Klasse ausgerechnet der gutaussehende Kerl, dem sie eine Woche zuvor in einem Club beim Bodypainting nähergekommen ist! Dabei kam Smith Asher ihr gar nicht wie ein Schüler vor.

Hyacinth ist klar, dass sie jede Verbindung zu ihm so schnell wie möglich kappen muss, wenn sie nicht beide in Schwierigkeiten geraten wollen. Zudem scheint Smith irgendetwas mit den Drogengeschäften zu tun zu haben, die an der Schule vor sich gehen. Doch bald wird das Verlangen zu groß, um es weiter zu ignorieren ...

Da ich bisher wirklich nur Gutes über das Buch gehört habe und es bei Instagram gesehen habe, habe ich mich wirklich sehr auf das Lesen gefreut. Da ich bisher noch nichts von der Autorin gelesen habe, bin ich ohne jegliche Erwartungen an das Buch heran gegangen und wurde im positiven Sinne überrascht.

Als Hyacinth mit ihren Freundinnen in einem Club auf Smith trifft ist sie so fasziniert von ihm, wie noch bei keinen Mann zuvor. Umso entsetzter ist sie, als sie ihn wieder sieht. In ihrer Klasse. Sie ist seine Lehrerin. Er ihr Schüler. Die Geschichte ist zum Scheitern verurteilt. Aber wie kann man seine Gefühle für jemanden verdrängen, den man jeden Tag sieht?

"Wenn ich im letzten Monat eines gelernt habe, dann ist es, dass jeder alles in sich reinfrisst. 
Man glaubt, man kennt einen Menschen, und dann findet 
man plötzlich heraus, dass er völlig anders ist."

Hyacinth war für mich am Anfang etwas undurchsichtig. Zum einen wirkte sie zuweilen kalt und distanziert. Aber wenn sie mit ihrer Familie und ihren Freunden zusammen war, musste man sie einfach mögen. Sie hat mir wirklich leid getan, als sie realisierte, das Smith ihr Schüler ist und sie ihn auch noch unterrichten muss. Das stelle ich mir so schrecklich vor. Mir wäre das Herz in die Hose gerutscht vor Schock. 

Smith dagegen ist ein charmanter Bad Boy. Er ist wahnsinnig sexy, lustig und nicht auf dem Kopf gefallen. Allerdings zählt er auf der Schule zu den Draufgängern, die sich gerne mal Prügeln und andere kriminelle Dinge tun. 
Von Seite zu Seite wuchs in mir ein Verdacht. Denn er wirkte auf mich nicht wie ein Schüler, sondern wie ein junger Mann. Aber als sich dann mein Verdacht bestätigt hat, bin ich fast aus allen Wolken gefallen.

"Schluss damit jetzt. Wenigstens einmal im Leben will ich eine Sache nicht gleich zergrübeln. 
Ich will gerade einfach nicht über Richtig und Falsch nachdenken. 
Ich will einfach nur einschlafen und neben dem Mann liegen, 
von dem ich mich so krampfhaft versucht habe fernzuhalten."


Eine "Schüler-Lehrer" Liebesgeschichte ist eigentlich ein Tabuthema. Aber da Annie Kelly es so verdammt süß und wahnsinnig leidenschaftlich dargestellt hat, musste ich einfach ein Happyend haben. 

Eine süße Geschichte für zwischendurch!

Danke an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar!



















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