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[Rezension] - Ein ganzes halbes Jahr



Ich habe gerade "Ein ganzes halbes Jahr"  beendet und weiß nicht wohin mit meinem Emotionen. 
Inhalt 📖 
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. 


Lou ist eine aufgeweckte, junge Frau mit einem hohen Redebedarf. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. 
Nachdem sie ihren Job im Café verloren hat und zum Jobcenter ging, dachte sie wieder einen Job in der Gastronomie zu finden. Das war natürlich nicht der Fall. Sie hat unmögliche und für sich nicht unbedingt vorteilhafte Jobs angenommen, worauf sie aber bald wieder gekündigt hatte. Also bot man ihr ein Job in der Pflege an. Wenig begeistert, dennoch aufgeregt ging sie zum Vorstellungsgespräch und lernte ihren neuen Arbeitgeber kennen: Will Traynor. 
Will hatte einen Verkehrsunfall und ist seitdem von den Schultern abwärts gelähmt. Er ist übellaunig und hat zum Teil auch desöfteren sehr starke Schmerzen. 
Aber Lou zieht ihn aus seinem Schneckenhaus hinaus und lernt dabei mehr über sich selbst. Lernt, worauf es im Leben wirklich ankommt. Lernt, die kleinen Dinge, welche sie früher als selbstverständlich angesehen hat, zu schätzen. 


Dieses Buch ist ein Roman, der uns antreibt. Der uns über den Tellerrand hinaus blicken lässt und der uns auch auf die Schattenseiten des Lebens aufmerksam macht. 


Aber es ist nicht alles nur schwarz oder weiß. Manchmal ist die Welt auch gelb/schwarz gestreift. 

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