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[Rezension] Die Insel der besonderen Kinder

Verlag: Droemer Knaur Verlag
Autor: Ransom Riggs
Seitenanzahl: 416
Erscheinungsdatum: 02. November 2011
ISBN: 9783426520260

"Ist nicht schlaf, ist nicht Tod;
Die zu sterben scheinen, Leben
Das Haus, in dem du geboren wurdest
Freunde deiner Jugend
Alter Mann und junges Mädchen
Des Tages Mühsal und sein Lohn
Sie alle vergehen
Fliehen in die Fabeln
Können nicht gehalten werden."
- Ralph Waldo Emerson -

Inhalt 📖

Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …


Als Kind lauschte Jacob immer sehr gerne den Erzählungen seines Großvaters. Es ging um Abenteuer, um eine Insel, um besondere Kinder,einem Vogel und um Monster. Bei seinen Erzählungen zeigte er seinen Enkeln immer Bilder von den Kindern. 
Aber als er älter wurde fing er an zu zweifeln. 
Mit 15 Jahren arbeitet Jacob in einem Einkaufszentrum, da seinem Onkel die Einkaufskette gehört. Sein Großvater, inzwischen 85 Jahre, ruft ihn aufgeregt bei der Arbeit an, um ihm mitzuteilen das "sie ihn gefunden haben". 

Da er aber an Demenz erkrankt ist, geht Jacob davon aus, er hätte seine Pillen nicht genommen. 
Dennoch besorgt fährt er zum Haus seines Großvaters und findet im Inneren pure Verwüstung vor. 
Im Wald hinter dem Haus findet Jacob ihn: auf dem Gesicht liegend. Als er ihn umdreht markieren große, blutige Kratzer den Oberkörper des Mannes & auch die Augäpfel fehlen ihn.

Ein letztes Mal kommt er noch zu sich und gibt seinem Enkel die Anweisung die Schleife zu suchen und sich auf der Insel zu verstecken. 

Da seine Eltern sich um ihn sorgen, schicken sie ihren Jungen zu einer Therapeutin. Diese rät dem Elternpaar den Jungen auf die Insel Reisen zu lassen, damit er seinen Seelenfrieden findet. Gemeinsam mit seinem Vater machen sie sich auf dem Weg und bald muss Jacob feststellen, dass sein Großvaters gar nicht so verrückt war. 

Buchgestaltung/Cover 

Die kunstvoll eingeleiteten Kapitel sind wundervoll gestaltet und auch die zum Text passenden Bilder untermalen den Roman sehr gut. 
Auch das Cover wirkt sehr mysteriös und auch etwas gruselig. Auch wenn es eigentlich nicht mein Genre ist, konnte ich es schon wegen der schönen Gestaltung nicht im Buchhandel stehen lassen.

Schreibstil 

Für das Buch habe ich gerade mal 2 Tage benötigt. Ransom Riggs schreibt so faszinierend und authentisch, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte|wollte. Auch die Umgebung war sehr gut ausgearbeitet, sodass ich teilweise (gerade bei den spannenden Stellen) das Gefühl hatte, daneben zu stehen.

Absolut verdiente 5 ⭐ 







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