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[Rezension] One Night - Das Versprechen


Autor: Jodi Ellen Malpas
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 16. Oktober 2017
Seitenanzahl: 544
ISBN: 9783442486465


So wie auch schon seine Vorgänger reiht sich das Cover wunderbar in die Reihe ein und ist ein wahrer Hingucker. Durch die dunklen Farben wirkt es sehr düster und geheimnisvoll. Das Cover passt von der Atmosphäre sehr zum Buch.


Der Schreibstil ist sehr flüssig und wird aus der Sicht von Livy erzählt. Leider hat mir aber hier die Gedanken - und Gefühlswelt von Miller gefehlt, sodass man einige Entscheidungen besser hätte nachvollziehen können.


Nach ihrer Flucht genießen Livy und Miller ihr Freiheit und die Zeit als ganz normales verliebtes Paar in New York. Doch keiner von beiden kann vor seiner Vergangenheit fliehen, und schneller als gedacht müssen sie nach London zurückkehren. Denn dort warten Antworten auf die Fragen, die über ihr Glück entscheiden und vor denen Olivia schon lange davonläuft. Hat sie tatsächlich ihre Mutter am Flughafen gesehen? Was verbirgt der Mensch, der ihr am nächsten steht? Kann sich Miller wirklich von seiner Vergangenheit befreien? Und ist ihr Liebe stark genug, um die Wahrheit zu überstehen?



Das erste Buch der Reihe hat mir wirklich sehr gefallen. Leider war das zweite eher schwächer und von dem dritten Teil bin ich einfach nur noch maßlos enttäuscht. Ich wollte unbedingt wissen wie es mit Livy und Miller weitergeht, da der zweite Teil einen fiesen Cliffhanger hatte. 

Livy ist glücklich, denn mit Miller wiegt sie sich in New York in absoluter Sicherheit und schwebt auf Wolke sieben. Bis Nan sie wieder zurück nach London holt und sie sich gemeinsam Millers Problemen stellen müssen. 

"Kann man für eine Nacht sterben 
und am Morgen wieder zum Leben erwachen?"

Livy war mir schon in den ersten beiden Teilen nicht wirklich sonderlich sympathisch. Das sie aber noch unerträglicher wird, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Sie ist so Ichbezogen. Immer wieder stellt sie ihre Wünsche über die von Miller. Wenn ihr etwas nicht in passt, dann wird sie sehr ausfallend und rastet auch gerne mal aus. Wieso muss man einen Protagonisten so sehr ins negative verändern?!



Miller habe ich wirklich ins Herz geschlossen, denn er hat sich, anders als Livy nicht zum negativen verändert. Er ist sehr besitzergreifend und beschützt mit allem was er hat, das was er liebt. Dennoch machen ihn die ständigen Verbote von Livy sehr zu schaffen. Beispielsweise darf er keinen Kontakt mehr zu Sophia haben und das macht ihn sehr zu schaffen. 

Die Geschichte startete wirklich vielversprechend mit Livy und Miller in New York, doch durch die vielen unnötigen Sexszenen ist meiner Meinung nach das wichtigste aus den Augen verloren gegangen. Meistens streiten sie sich die ganze Zeit und Livy hat einen Wutausbruch nach dem anderen. Weniger ist manchmal mehr!!


Die eigentliche Handlung um die Mutter und die Vaterschaft wird völlig aus den Augen verloren und wird es am Ende thematisiert. Meiner Meinung nach hätte man das Buch gut und gerne auf 200 Seiten kürzen können, dann hätte es vielleicht und auch bessere Bewertung von mir bekommen. Leider hat die Autorin es mit diesem letzten Teil der One Night nicht geschafft mich zu überzeugen. 

Leider sehr enttäuschend!


Vielen Dank an den Verlag für das Exemplar!




















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