Direkt zum Hauptbereich

[Rezension] Mister Q


Autor: Zara Cox
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 18. Juni 2018
Seitenanzahl: 480
ISBN: 9783442487585

"Wir beobachten einander. 
Er fixiert unbewegt mein Gesicht. 
Aber seine Augen ... 
Es liegt etwas Tiefes, Dunkles
 und gnadenlos Grausiges in ihnen."


Elyse Gilbert, genannt Lucky, ist auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit. Völlig mittellos gelangt sie nach New York, wo sie auf eine Anzeige stößt, die ihre Rettung sein könnte. Eine Million Dollar für zehn Nächte mit dem mysteriösen Q, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Q entführt Lucky in seine luxuriöse Villa und in eine dunkle Welt der Lust, nach der sie sich mit jeder weiteren Nacht mehr sehnt. Denn auch wenn die kalte Stimme hinter der Maske sie abstößt, berühren die gemeinsamen Stunden ihr Herz. Doch Lucky kann nicht ahnen, dass Q einer der reichsten Männer New Yorks ist und sie nur eine Figur in einem gefährlichen Spiel ...

Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut. Nein, ehrlich!!!! Ich fand das Cover richtig schön. Ein wahrer Eye Catcher. Und dann hat mich auch der Klappentext auch überzeugt. Ich war wirklich gespannt, da ich die Autorin noch nicht kannte. Daher bin ich auch ohne Erwartungen ans Lesen gegangen. Die Geschichte fing ziemlich spannend an, doch dann wurde es für mich einfach nur noch unglaubwürdig. 



Elyse Gilbert, auch Lucky oder Elly genannt, flüchtet vor ihrer furchtbaren Vergangenheit. Sie hat Dinge durchleben müssen, die man echt niemanden wünschen würde. Auf der einen Seite scheint sie wirklich mutig zu sein. Doch im Laufe der Geschichte habe ich gemerkt wie naiv sie ist. Ihre Handlungen und ihre Gefühle konnte ich manchmal, wenn nicht sogar immer, überhaupt nicht nachvollziehen. Sie ging mir nur noch auf die Nerven, da sie überhaupt keine eigene Meinung zu haben scheint.

Mister Q, auch Quinn genannt, ist einer der reichsten Männer in ganz New York. Als Quinn ist er ein Geschäftsmann, der weder Gefühle noch irgendjemanden an sich heran lässt. Als Mister Q ist er jemand, dem es nur um seine Befriedigung und Lust geht. Und natürlich hatte der arme Junge eine ganz schlimme Vergangenheit. Wie soll es schließlich auch anders sein??!! Ich fand ihn so unsympathisch. Seine ganze Art, sein Auftreten sprühte nur so von Arroganz. Und auch wie er Elyse behandelt hat, ging für mich überhaupt nicht. Auf mich wirkte der Mann einfach nur total krank. Außerdem gibt es wohl ein kaum schlimmeren Spitznamen als "Knallfröschchen".

"Mein wahrer Untergang kam in dem Moment,
als ich sie berührte. 
Die sengende, alles erleuchtende Flamme tat...weh. 
Sie hat mich aufgeweckt. Und erschreckt."



Ich bin so froh, dass ich das Buch beendet habe. Denn wirklich jedes Mal habe ich mich gefragt, was mit dem Typen nicht stimmt und wie naiv eine Frau eigentlich sein kann.
Dennoch war der Schreibstil sehr flüssig. Aber was mich wirklich sehr gestört hat waren die ständigen Sexszenen. Gut, auf dem Cover steht "Erotischer Roman" und dennoch ist manchmal weniger mehr. Weniger Sexszenen, dafür mehr Handlung. Und vielleicht, aber wirklich nur vielleicht, hätte das Buch dann eine bessere Bewertung von mir bekommen. 


Zuviel ist einfach zuviel!!!


Danke an den Verlag für das Exemplar!












Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

[Rezension] Wie die Stille unter Wasser

Autor: Brittainy C. Cherry Verlag: LYX Erscheinungsdatum: 26. Januar 2018 Seitenanzahl: 394 ISBN: 9787376305502
"Die Welt dreht sich, weil dein Herz schlägt."

Von allen Covern dieser Reihe gefällt mir dieses am besten. Ein Mann mit nassen Shirt schaut sehr verunsichert und traurig drein. Selten habe ich in einem Blick soviel Emotionen gesehen. Ich liebe, liebe, liebe dieses Cover! Das Model, welches abgebildet ist, ist Luke Ditella und diesen findet ihr auch bei Instagram.
Brittainy C. Cherry gelingt es immer wieder mich zum weinen zu bringen. Und damit meine ich nicht, das nur eine zarte, kleine Träne aus meinen Augen fließt. Ich meine damit, dass ich vor Tränen manchmal keine Buchstaben mehr erkennen konnte und ich an einigen Stellen komplett aufgelöst war. Der Schreibstil ist so voller Emotionen, vollgepackt mit sehr weisen Worten und so flüssig geschrieben, dass es mich wirklich Überwindung kostete, das Buch aus der Hand zulegen. Das Buch wird aus der Sicht von Maggie u…

[Rezension] Der Insasse

Autor: Sebastian Fitzek Verlag: Droemer Knaur Erscheinungsdatum: 24. Oktober 2018 Seitenanzahl: 384 ISBN: 978-3-426-28153-6
"Tod.  So musste es sich anfühlen,  in seiner Umklammerung zu stecken.  Erdrückend, unerbitterlich und kalt."

​Um die Wahrheit zu finden, muss er seinen Verstand verlieren. DER INSASSE
Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Ber​k​hoff.  Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah.  Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt.  Max’ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben:  Er muss selbst zum Insassen werden.

Im Moment ist er wirklich wieder in aller Munde. Ich habe das Gefühl, das halb Deutschland gerade wieder im Fitzek Fieber ist und das aus gutem Grund. Denn Der Insasse ist am 24. Oktober erschienen.  Anfangs habe ich etwas Probleme gehabt mich in das Buch zurecht zu finden. Das ist aber auch kein Wunder, habe ich doch schon ziemlich lange kein Buch mehr von diesen genialen Autor gelesen. Aber als ich einmal drin w…

[Rezension] Das Licht in meiner Dämmerung

Autor: Sarah Saxx Verlag: Books on Demand Erscheinungsdatum: 18. Januar 2019 Seitenanzahl: 404 ISBN: 978-3748181255
"Ich brauche dich so sehr, El.  Ich wusste nicht, dass es so schön mit einem anderen Menschen sein kann.  Aber ... du bist das Licht in meiner Dämmerung.  Ohne dich fühle ich mich taub und verloren,  aber mir dir ... bin ich endlich wieder lebendig."
Als Dunkelheit über sie hereinbricht, wird sie zum Licht in seiner Dämmerung Eleonore Zander hat nicht nur den für sie wichtigsten Menschen verloren, sondern muss auch um ihr eigenes Leben fürchten. Auf der Flucht trifft sie auf den mürrischen Ethan McConnor, der zurückgezogen in den Wäldern am Fuße der Rocky Mountains lebt. Er bietet ihr Zuflucht an, als sie schwer traumatisiert und zu Tode verängstigt am Straßenrand kauert. Mit seinen langen Haaren und dem dichten Bart wirkt er eher wild als vertrauenserweckend. Sein Blick ist düster, beinahe angsteinflößend, und doch bleibt Eleonore nichts anderes übrig, als ihm zu …