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[Rezension] Fighting to be free - Nie so begehrt


Autor: Kirsty Moseley
Verlag: Harper Collins
Erscheinungsdatum: 13. November 2017
Seitenanzahl: 464
ISBN: 9783955766955

"Lebe dein Leben jeden Tag, 
und ergreife die Chance aufs Glück,
 wann immer sie sich dir bietet."


Wie auch schon das Cover vom ersten Teil, ist auch das Cover vom zweiten Teil ein wahrer Eyecatcher. Mir gefällt der türkise Hintergrund mit den lilafarbenen Blumen wirklich super. Durch diese Farbkombination kann auch die weiße Schrift wunderbar glänzen. Einfach nur schön.


Wie ich es aus dem ersten Teil schon gewohnt war, hat die Autorin ihren leichten und sehr flüssigen Schreibstil beibehalten. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Ellie und Jamie erzählt, wodurch man die Gefühle und Gedankengänge der beiden Protagonisten besser verstehen und nachvollziehen konnte. Allerdings habe ich mich immer mehr auf Jamie´s Sicht gefreut, da Ellie´s Passagen doch manchmal wirklich etwas langatmig sein konnten. 


Seit Jamie Cole die Liebe seines Lebens von sich gestoßen hat, ist er ein anderer Mann geworden.  Ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft verstrickt er sich tiefer in die Machenschaften der New Yorker Unterwelt. Doch plötzlich ist Ellie zurück. Obwohl es Jamie zu zerreißen droht, versucht er sich von ihr fernzuhalten, um sie zu schützen. Jamie würde alles für sie tun. Aber seine Feinde haben nur darauf gewartet, dass er endlich eine Schwachstelle offenbart.


Da ich den ersten Teil wirklich verschlungen und inhaliert habe, konnte ich es gar nicht abwarten endlich den langersehnten zweiten Teil in meinen Händen zu halten. Aber leider konnte dieser Teil mich nicht so sehr fesseln wie der erste.

Ellie, die jetzt in London mit ihrem Verlobten lebt, führt ein glückliches Leben. Bis ein Anruf sie zwingt wieder nach Hause zurück zukehren. Und als sie Jamie wider Erwarten über den Weg läuft ist das Gefühlschaos vorprogrammiert. Aber nicht nur das. Jamie hat Feinde, die das Leben von beiden völlig zerstören könnten. Und dann müssen sich beide fragen: Lohnt es sich für die Liebe zu kämpfen?
"Warum? 
Warum hatte er mir das angetan? 
Warum konnte er mich nicht einfach in Ruhe lassen, statt Gefühle aus der Vergangenheit heraufzubeschwören, 
die eigentlich genau dort hätten bleiben sollen - in der Vergangenheit?"



Ellie habe ich im ersten Teil unheimlich sympathisch gefunden. Doch nun sind seit ihrer Rückkehr in ihrer Heimatstadt drei Jahre vergangen und ich habe gemerkt, dass sich in drei Jahren sehr viel ändern kann. Dennoch will sie immer noch ihren Traum verwirklichen. Sie ist kein kleines Püppchen mehr, sondern weiß was sie will. Das war wirklich, neben den grauen Mäuschen in diesem Genre, wirklich sehr erfrischend. Sie ist aufoperungsvoll, liebevoll und vorallem mutig und dafür habe ich sie mehr als bewundert. 

Jamie habe ich zum Ende des ersten Teils wirklich gehasst. Ich frage mich immer noch, wie man nur so kalt sein kann. Aber ich möchte euch nicht spoilern ;) Mittlerweile ist Jamie nur noch auf seinen Ruf und seine Geschäfte fixiert, dass er erst wieder klar sehen kann, als Ellie plötzlich nach all den Jahren wieder vor ihm steht. Er hat sich im Laufe der Geschichte zu einem Mann entwickelt, der Gefühle zulassen kann und nicht vor ihnen zurück schreckt. Außerdem hat er einen großen Beschützerinstinkt, wodurch er mir noch liebevoller erschien. 

"Es hatte sich herausgestellt, 
dass es im Leben doch ein Happy End geben konnte - selbst für Menschen wie mich.
Man brauchte nur etwas, für das es sich zu kämpfen lohnte."



Ich habe so mit Ellie und Jamie gelitten und habe mir natürlich ein Happyend für die beiden gewünscht. Doch das hat wirklich lange auf sich warten lassen, da die Geschichte noch so richtig spannend wurde, sodass meine Nägel dran glauben mussten. Auch die Entwicklung der beiden hat mich überrascht. In den drei Jahren ihrer Trennung hat sich in beider Leben so einiges getan, dass ich wirklich überrascht war, das beide wieder zusammen gefunden haben. Und nein! Das ist kein spoiler! Bei diesen Geschichten weiß man doch wie sie enden. Man hofft es jedenfalls ;) Ich bin immer noch vom Ende der Geschichte gerührt und kann die Bücher wirklich nur jeden empfehlen, der Liebesgeschichten mag.  


Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Exemplars!




























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