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[Blogtour] Holding on to You - Mavis & Henry


Hallo ihr lieben! Heute startet die Blogtour zu dem Buch Holding on to You von der bezaubernden Natalie Elin und ich habe die Ehre euch den ersten Textauszug zu präsentieren. Sie hat sich überlegt, dass einige von den Bloggern euch eine Szene zeigen dürfen. Diese kommt allerding NICHT im Buch vor. Diese spoilert euch auch überhaupt nicht. Diese Szene dient dazu, dass ihr vorab die Chance habt die Charaktere ein kleines bisschen kennen zulernen.
In den nächsten Tagen wird es auch Szenen bei anderen Bloggern geben, in der ihr Mavis und ihre Mutter und auch ihre beste Freundin etwas näher kennen lernen dürft.
Also, los gehts....



Mavis & Henry

«Mir reicht’s», schnaufte ich, während ich meine Notizen vom Bett fegte und das Buch gewaltvoll zuschlug. Ich ließ mich stöhnend in die Kissen sinken und hob meinen linken Arm an, damit ich die Uhrzeit von meiner Armbanduhr ablesen konnte. Spät. Es war schon viel zu spät und ich hatte kein Bisschen des Lernstoffs in mein Gehirn prügeln können. Ich würde 100 %ig durchfallen. Schuld daran war einzig und allein Henry. Ob er mir wohl geschrieben hatte?
Mit einem mulmigen Gefühl stand ich auf und lief hinüber zu meinem Kleiderschrank, in dem ich mein Handy vor mir selbst versteckt hatte. Ich weiß, wie lächerlich das klingt. Schon als ich meine Hand zum Knauf hob, begann diese unkontrolliert zu zittern und meine Knie gaben beinahe nach.
«Reiß dich zusammen, Mavis», zischte ich mir selbst zu. Wie konnte es sein, dass mein Körper derart aufgeregt reagierte?
Mit einem leisen Knarzen öffnete ich die Kleiderschranktür und sofort hefteten sich meine Augen auf das leuchtende Etwas auf meinen zusammengefalteten Shirts. Mein Handy blinkte türkis, also war eine Nachricht eingegangen. Mein Atem beschleunigte sich und ich griff danach, lief aufgeregt hinüber in mein Wohnzimmer und ließ mich neben meinem Kater Franz auf das Sofa fallen. Er quittierte meine Störung mit einem leisen Brummen und drehte mir seinen kleinen, flauschigen Katzenpopo zu.

Henry: Endlich Feierabend. Wie geht es dir?

Ah! Er hatte mir geschrieben! Von ganz allein. Ohne, dass ich angefangen hatte. Vor lauter Nervosität traf ich kaum die richtigen Tasten, um ihm zu antworten.

Ich: Hey, ganz okay, bin am Lernen, bringt aber nix.

Henry: Warum?

Warum? Fragte er, warum ich lernte, oder warum es nichts brachte? Oh, ich hasste solche Formulierungen.

Ich: Warum was?

Oh nein. Gerade war er noch online gewesen und hatte getippt, jetzt plötzlich war er offline. Hatte er das falsch verstanden? Dachte er womöglich, ich hätte ihn angezickt? Gerade, als ich etwas hinterherwerfen wollte, begann mein Handy in meiner Hand zu vibrieren und ich erstarrte zur Eissäule. Henry rief mich an und ich stellte augenblicklich das Atmen ein.
«Ja?», mit zittriger Mäuschenstimme nahm ich seinen Anruf entgegen und verdrehte die Augen über mich selbst.
«Hey, ich dachte, so ist es angenehmer», Henrys ruhige und entspannte Stimme drang in mein Innerstes und erhitzte meine Eingeweide.
«Okay», piepste ich und räusperte mich. Was sollte ich jetzt sagen? Ich musste irgendetwas sagen, sonst legte er bestimmt gleich wieder auf, weil ich ihn zu Tode langweilte.
«Also sag an», forderte er mich auf und ich konnte hören, wie er in das Handy lächelte, «warum bringt das Lernen nichts?»
Ich stöhnte laut auf und stand von meinem Platz auf, damit ich auf- und abgehen konnte. «Ich kann mich einfach nicht konzentrieren», gab ich zu und fummelte an einer Haarsträhne herum. «Aber egal», ich versuchte, mehr Selbstbewusstsein in meine Stimme zu legen und wechselte das Thema, damit er nicht fragen konnte, WARUM ich mich nicht konzentrieren konnte. Auf gar keinen Fall hätte ich zugeben können, dass er daran schuld war, weil er mit seinem perfekt unperfekten Lächeln durch meinen Kopf tanzte. «Was hast du denn heute so Schönes erlebt?»
«Das willst du nicht wissen», lachte er und sein Lachen erweckte eine Horde wilder Ponys in meinem Inneren.
«Doch. Sag.»
«Heute war echt nicht mein Tag», begann er zu erzählen und der tiefe Bariton seiner Stimme hüllte mich ein und ließ mich beinahe vergessen, wie weit voneinander entfernt unsere Herzen doch waren.


Freut ihr euch auch so sehr auf die Geschichte? Ich persönlich bin schon meeeega gespannt auf die Geschichte und kann es kaum noch erwarten sie zu lesen. Ich werde euch gerne noch einmal das Cover präsentieren.




Infos zum Buch:



Das Buch erscheint voraussichtlich am 16. August 2018 und wird als Print und als eBook erhältlich sein.



Link zum Shop für Vorbestellungen:



JEDE Vorbestellung erhält eine persönliche Widmung nach Wunsch sowie Vorbesteller-Goodies.



Print: 13,99,-

eBook: die erste Woche 2,99 ,- danach regulär 3,99 ,-


Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben. Morgen gehts bei der lieben Lena weiter! Schaut morgen unbedingt bei ihr vorbei!





Kommentare

  1. Huhu :)

    Vielen Dank für den tollen Start!

    Der Textauszug gefällt mir besonders gut und macht Lust auf mehr.

    LG Zeki
    https://books-dreamland.blogspot.com/

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